Donnerstag, 14.01.2010
Der Krimi-Schriftsteller aus Düsseldorf steht mit seinem Roman "Sprengstoff" auf der Shortlist.
Horst Eckert fühlt sich geehrt, immerhin gilt der Glauer-Preis als der "Oskar" der deutschsprachigen Krimibranche. Für die Jury zählt sein in 2009 erschienener Roman "Sprechstoff" zu den "Besten 14". ausgewählt wurden diese aus immerhin 288 Neuerscheinungen des vergangenen Jahres. Bis bekannt wird, wer den Glauser 2010 bekommt, dauert es aber noch ein wenig: Anfang März werden die "besten 5"benannt, die Preisverleihung erfolgt dann während der "Criminale", (8.-12. September in der Eifel).
Dabei ist Horst Eckert, der mit einer Kurzgeschichte im "Flufunk" (Heft 2) vertreten war, kein Glauser-Neuling: 2001 gab es den "Krimi-Oscar" bereits für "Die Zwillingsfalle". Einen zweifachen Preisträger in der Roman-Sparte gab es in der Geschichte des Preises noch nie - also: Daumen drücken!
Wer den preiswürdigen Autor einmal live erleben will, kann das direkt heute Abend tun. Um 20.15 Uhr tritt er - als Bestandteil des "Kriminalkomittees" (www.kriminalkomitee.de) – in Manes Meckenstocks "Haus der Freude" auf. Sieben Autoren lesen aus sieben Romanen, gemeinsam, mit verteilten Rollen...